2021 – Ausstellung

Schülerbeobachtungen: Anlässlich der Ausstellung 2021- Lenzburg stellt aus, besuchten diverse Schulklassen die Räume in der Alten Bleiche in Lenzburg. Die genauen Beobachtungen der Lenzburger Schülerinnen und Schüler geben den Ausstellungsstücken eine einmalige Qualität. Sie zeigen uns die Exponate von einer Seite, die überraschend und neu ist. Viel Vergnügen.

Beatrice Aeberli, Söililiebi

Beatrice Aeberli, Verspätung

Der Hund Bella und die Schnecke Herma sind viel auf Reisen. Heute reisen sie nach Kanada. Sie haben schon ihre Koffer gepackt und gehen zum Bahnhof. Sie gehen zu einem türkisblauen Zug. Die Schnecke ruft: „Bello, komm! Ich habe ein Abteil für uns gefunden.“ Der Zug fährt um 12.20 Uhr los. Nachdem der Zug losgefahren ist, machen Bello und Herma ein Spiel, namens „Catan“. Herma gewinnt das Spiel. „Wollen wir noch ein Spiel spielen Bello?“ „Oh, es ist schon 2.30 Uhr, vielleicht das Spiel Drecksau Sauschön?“ „Ok, Bella.“ Nach fünfzehn Minuten gewinnt Herma wieder das Spiel. „Wieso gewinnst du immer?“ „Ich bin halt eine Schnecke. Wie heisst das Sprichwort? Der Erste ist der Letzte und der Letzte ist der Erste.“ „Und seit wann ist das wahr?“ „Schon seit immer. Weisst du nicht mehr, wo ich eigentlich Letzter werden sollte, dann bin ich aber Erster geworden?“ „Oh ja, sorry. Wann kommt eigentlich der Futterhase?“ „Oh, der kommt schon in fünf Minuten“. Es klopft dreimal. „Herein.“ „Hallo, wir sind in Kanada, Kunden.“ „Jupieeeeee!“

Jörg Andreas Auer, Briar

• Endlich ein Zuhause! „Er ist mir entwischt!“ Bob war sehr wütend. „Du hast den Streuner nicht gefangen? Das wird unserem Boss nicht gefallen“, sagte Tim. Tim und Bob waren Tierfänger. Sie jagten einen Streuner und er war ihnen schon zum fünften Mal entwischt. Sie fuhren enttäuscht zurück nach Hause. Der Streuner machte sich glücklich auf den Weg zum Wurststand. Als er dort ankam, sah er, dass der Verkäufer beschäftigt war und nutzte die Gelegenheit. Er schnappte sich die Wurst und trottete eine Weile vor sich hin. Als er über die Strasse lief, kam plötzlich ein Auto. Der Streuner dachte, dass er das nicht überleben würde. Das Auto hielt in der letzten Sekunde an. Der Fahrer stieg aus und sah sehr besorgt aus. Er nahm den kleinen Streuner in den Arm und sagte: „Gott sei Dank.“ Der Mann sah, dass der Hund kein Zuhause hatte. Er nahm ihn ins Auto und fuhr nach Hause. Als der Hund am nächsten Morgen aufwachte, war er in einem Haus. Er lag in einem Korb mit einer Decke und trug ein Halsband. Plötzlich sah er den Fahrer vom vorigen Abend. Der Fahrer gab ihm zwei Näpfe hin. Einer war mit Essen gefüllt und einer mit Wasser. Der Mann sagte: „Du wohnst jetzt bei mir. Ich nenne dich Meilo. Meilo war überglücklich, er hatte endlich ein Zuhause.

• Ein Welpe kam auf die Welt als Held: Ein Welpe kam auf die Welt. Er war ganz entzückend. Er war sehr aktiv und süss. Eines Tages wurde er adoptiert. Er wurde Bella genannt. Die Jahre vergingen und Bella wuchs. Eines Tages kam eine Streunerbande und wollte ein kleines Kind attackieren. Bella rannte zum Kind, sie biss den Anführer von der Gruppe. Zwei Minuten vergingen, der Boss der Gruppe war geschlagen. Alle Streuner rannten weg. Alle Menschen jubelten Bella zu. Nach ein paar Jahren war Bella die grösste Heldin. Sie rettete Menschenleben und nahm auch Diebe fest. Sie war die Heldin. Man baute eine Statue von ihr.

Jörg Andreas Auer, Eule

• Die lebendige Eulenstatue. Die Eulenstatue ist lebendig, sie ist jede Nacht aktiv. Wenn niemand da ist, ist sie aktiv und fliegt herum. So war es heute auch. Aber jemand hatte vergessen, die Tür zu schliessen. Die Eule öffnete sie und flog hinaus. Sie flog herum. Sie war sehr froh, dass sie draussen war. Nachher flog sie in den Wald. Dort fand sie andere Eulen und lebte glücklich.

• Eine Eule sah einmal eine Maus. Die Eule stürzte auf sie hinunter und schnappte die Maus und frass die Maus.

•Es war einmal eine kleine Eule. Sie lebte im Wald in einem hohen Nest. Sie fiel hinunter vom Nest. Ihre Mutter kam von der Jagd. Sie suchte ihr Kind. Das Kind hiess „goldene Eule“. Der Fuchs sah die kleine Eule. Seine Mutter flog schnell und hob ihr Kind hoch zu ihrem Nest. Sie tötete den Fuchs. Sie tötete einen Menschen. Drei Eulen kamen zum Kampf. Die Mutter starb leider. Die kleine Eule versteckte sich. Die drei anderen Eulen waren weg. Die kleine Eule wurde gross und mutig. Die drei Eulen kamen zurück. Die kleine Eule holte ihre Freunde. Zusammen töteten sie die drei Eulen. Die goldene Eule war die stärkste, niemand konnte sie besiegen.

Jörg Andreas Auer, Gian

Der Tag, an dem der Steinbock die Orientierung verlor: Es war einmal ein Steinbock, der nicht mehr wusste, wo er war. Ich sah ihn, er war in Lenzburg. Ich sagte: “ Komm zu uns nach Hause.“ Der Steinbock rannte auf die Strasse zu. Ich rannte ihm nach. Er war schneller. Er kam zurück. Wir wurden die besten Freunde. Wir kauften uns eine Villa für eine Million Franken. Die Villa hatte einen Garten, der 5’0000 m2 gross war. Die Villa war zwanzigstöckig und hatte einen Geheimgang in die Berge. Wir hatten einen Helikopter, der 15 m lang war und einen privaten A 380 Jet. Unser A 380 hatte einen riesigen Wirlpool. Unsere Autos waren Lamborghinis, Rolls Roys, Limousinen, Bugattis, Porsches, Teslas und Autotransporter.

Jörg Andreas Auer, Minos

Bison aus Bronze: Minos, ein Bison aus Bronze stand alleine in seiner Ausstellung und ihm war langweilig. Da fiel ihm ein, dass er sich ja aus der Bronzehülle befreien konnte und er tat es auch. Schon bald hatte er sich befreit und von der Hülle waren nur noch Bronzestücke übrig. Fröhlich hüpfte er von seinem Sockel herunter und sprang zur Tür. Mit gesenkten Hörnern rannte er auf die Tür zu. Mit einem lauten Knall flog sie auf und zerfiel in tausend Stücke. Überglücklich rannte er hinaus in die Stadt und verschwand. Schnell sah er ein Feld mit Gras und war schon dort. Hinter sich hörte er lautes Rattern und er sah einen Mähdrescher. Sofort rannte er weg und rannte in einen Elektrozaun. Mit lautem Knistern rannte er wieder weg. Schon wieder hörte er Hupen und sah, dass er auf einer Autobahn war. So schnell er konnte, rannte er zum Rand der Autobahn. Nach einer halben Stunde kam er zu ein paar Metallstäben und stolperte über sie. Diesmal hörte er Elektroknistern und sah, dass er auf Zugschienen stand und er rannte davon. Als er aufsah, sah er, dass er wieder vor dem Museum stand. Glücklich hüpfte er auf sein Podest.

Franziska Aschwanden, Glitzerhase

Ein Hase namens Glitzerhase war im Wasser. Der Hase tauchte jeden Tag ins Wasser. Eines Tages wurde er in einen Glitzerwasserhasen verwandelt. Jetzt konnte er auch schwimmen und frass Fische. Der Hase machte eine Show und alle Freunde schauten zu. Und alle anderen Tiere schauten auch zu.

Gian Biswas, Yooo

Sein Name ist Leon. Er ist sehr wütend. Er ist wütend, weil ein anderer Mensch ihn provoziert hat. Er schlägt den Menschen. Die Polizei kommt. Aber Leon schlägt die Polizei.

Kathrin Christen, Adler

Kathrin Christen, Der Ritter

Kathrin Christen, Eisvogel

Kathrin Christen, Rotbrüstchen

Kathrin Christen, Schmied

Kathrin Christen, Wolkenberg

Babak Dehchamani, Schloss Lenzburg

• Im Schloss Lenzburg wohnten einmal Frau Hansen und Herr Baumann. Eines Tages klingelte es an der Tür. Herr Baumann kam und öffnete die Tür. Dahinter stand seine Schwester. Sie hielt einen Zettel in der Hand und gab ihn Herr Baumann. Sie sagte: „Das ist eine Schatzkarte“, und ging. Herr Baumann ging sofort auf die Schatzsuche. Er lief der Hexe Lilly über den Weg. Sie sagte. „Suchst du den Schatz?“ „Ja.“ „Dann geht sofort zum Gofi und such weiter.“ Als Herr Baumann dort war, suchte er nach dem Schatz. Plötzlich fand er hinter einem Baum eine Truhe. Er nahm die Truhe und ging. Aber dann kam der Räuber Lotzkopf und wollte die Truhe. Herr Baumann und der Räuber kämpften. Leider fiel die Truhe dabei den Berg hinunter. Dort unten fing Frau Hansen die Truhe auf, stieg auf ihr Ross und ritt davon zur Burg. Als sie in der Burg war, kam auch Herr Baumann. Sie trugen die Truhe ins Schlafzimmer und öffneten sie. In der Truhe war sehr viel Geld und sie waren reich. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

• Der böse Räuber: Im wohnten Frau Brunner und Herr Brunner mit ihrem Kind. Das Schloss war sehr gross. Kristian Brunner wollte schon immer dort wohnen. Er ging auf den Gofi wandern. Als er dort war, wollte er ein Loch graben und sich dort hineinsetzen. Als das Loch fertig war, fand er Knochen aus der Jungsteinzeit. Er gab die Knochen dem Schloss. Er bekam dafür eine Million Franken. Die brachte er seiner Mutter. Ein Räuber hörte von der Million. Er dachte, dem schlage ich auf den Kopf. Aber Kristian merkte das. Als der Räuber kam, schlug ihn Kristian. Jetzt kam der Räuber ins Gefängnis. Alle Leute konnten die Knochen im Schloss anschauen.

Eva Eggensberger, Farbenalarm

– ohne Abbildung – Auf dem Bild sind ganz viele Farben zu sehen. Es sieht so aus, als hätte man die Farben auf das Bild geschüttet und beim grossen weissen Fleck sei jemand drauf gesessen. Die Farben mischten sich und trockneten ein. Die Künstlerin hatte sehr Lust auf Farben und deswegen ist das Bild so geworden. Dieses Bild darf man kaufen. Es kostet 720 Franken.

Eva Eggensberger, Die fröhlichen Farben

Es war einmal eine farblose Welt, niemand brachte Farbe in die Welt. Doch da war eine Frau, sie hiess Eva Eggensperger. Sie war bunt und fröhlich. Sie war mutig und hatte nur ein Ziel: In die Welt Farbe zu bringen. Plötzlich nahm sie Pinsel, Sprühdosen und Farbeimer hervor und malt alles von oben bis unten mit Farbe an. So war die Farbe auf den Markt gekommen. Alle, einfach alle Leute dachten: „Sie kann zaubern.“ Es gab aber keine Zauberei, dafür aber die Malerei. Seitdem wollten alle Leute mithelfen die Welt farbig zu machen und Farbe hierher zu transportieren. Die besten Farben waren immer noch grün, rot und pink. Und wenn die Farben noch nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Eva Eggensberger, Ineedcolor

– keine Abbildung – Eine Frau wachte plötzlich aus ihrem Mittagsschlaf auf. Sie hatte Albträume. Sie träumte von einem bösen Riesenregenbogen, der auf sie zusprang und sie packte. Sie wollte schon lange Künstlerin werden und hatte nun eine Idee für ihr erstes Bild. Die Frau versuchte sich an dieses Regenbogenmonster zu erinnern, nahm ein Blatt hervor und zeichnete es nach. Uns so entstand das Bild mit dem Namen Ineedcolor.

Eva Eggensberger, Kein Titel

Es war eine Nacht, die war sehr wichtig und zwar nach meinem Geburtstag. Am Geburtstag habe ich eine goldene Halskette bekommen mit einem orangen Edelstein. Sie ist schön und passt zu meinem Gesicht. Dann taucht ein Traum auf. Und der Traum fängt an: Ich sehe ein wunderschönes Land. Alles ist orange und goldig, es hat Edelsteine und viel anderes. Ich gehe mit einer Frau mit und plötzlich sehe ich ein Portal mit sehr vielen Farben: orange, dunkelblau, grün, golden. Mein Edelstein leuchtet und geht in einen gelben Blitz und ich verschwinde in dem Portal. Ich bin in einer goldenen Marmelade. Meine Kette verschwindet in der Marmelade. Ich suche sie und ich finde sie nicht mehr. Dann gehe ich traurig zu der Frau. Die Frau wird ohnmächtig. Ich weiss nicht warum, aber kippe ich um und werde auch ohnmächtig. Meine Mutter weckt mich und sagt: „Erster Schultag.“ Dann sehe ich meine Halskette auf dem Tisch und alles ist in Ordnung. Da schreibe ich die Geschichte auf und ich nenne sie: „Der goldige Traum.“Es war eine Nacht, die war sehr wichtig und zwar nach meinem Geburtstag. Am Geburtstag habe ich eine goldene Halskette bekommen mit einem orangen Edelstein. Sie ist schön und passt zu meinem Gesicht. Dann taucht ein Traum auf. Und der Traum fängt an: Ich sehe ein wunderschönes Land. Alles ist orange und goldig, es hat Edelsteine und viel anderes. Ich gehe mit einer Frau mit und plötzlich sehe ich ein Portal mit sehr vielen Farben: orange, dunkelblau, grün, golden. Mein Edelstein leuchtet und geht in einen gelben Blitz und ich verschwinde in dem Portal. Ich bin in einer goldenen Marmelade. Meine Kette verschwindet in der Marmelade. Ich suche sie und ich finde sie nicht mehr. Dann gehe ich traurig zu der Frau. Die Frau wird ohnmächtig. Ich weiss nicht warum, aber kippe ich um und werde auch ohnmächtig. Meine Mutter weckt mich und sagt: „Erster Schultag.“ Dann sehe ich meine Halskette auf dem Tisch und alles ist in Ordnung. Da schreibe ich die Geschichte auf und ich nenne sie: „Der goldige Traum.“

Hanspeter Eichenberger, Schneckenalarm

Bruno Fischer, Cowderwelsch

Bruno Fischer, Girlcow und Boyhorse

Hans Gugler, Eiswelt

Hans Gugler, Gooooal

Hans Gugler, Nebel über dem Lac Leman

Natascha Hofmann, Blau

Natascha Hofmann, Sehnsucht

Dominic Neuwirth, Fichte

Dominic Neuwirth, Rather Confused

Heidi Schönenberger, Das goldene M.Z.

Anja Vögeli, Hotel 1507

Anja Vögeli, Grosse Badewanne / Das verlassene Hotel

Anja Vögeli, Maske Steinbock

Trudi Zuber, Schloss im Winter